Wir machen Urlaub

Liebe Patienten,

vom 23.12.2019 bis einschließlich 03.01.2020 bleibt die Praxis geschlossen.

Unsere Vertretung übernimmt
Frau Dr. Hierschbiegel
Malkastenstr. 17 - Telefon 0211 - 35 38 82

Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2020.

Dr. Vera Niermann & Team

Grippeschutzimpfungen sind eingetroffen

Liebe Patienten,

die Grippeschutzimpfungen für die Wintersaison sind eingetroffen.

Die Zahlen des Influenza-Saison-Berichtes für 2017/18 sind jetzt da, in der genannten Zeit sind 25100 Personen in Deutschland an Influenza A oder B verstorben.
Die einzig wirksame Schutzmaßnahme dagegen stellt die jährliche Influenza-Impfung dar.

Dr. Niermann & Team

Masern: Impfpflicht ab 2020

Das Bundeskabinett hat das Gesetz für eine lmpfpflicht gegen Masern auf den Weg gebracht. Ab Mäz 2020 müssen
Eltern vor der Aufnahme ihres Kindes in eine Kita, Schule oder andere Gemeinschaftseinrichtung nachweisen, dass
dieses geimpft ist. Die lmpfpflicht gilt auch für das Personal in medizinischen Einrichtungen.
Nach dem Regierungsentwurf müssen auch alle Mitarbeiter in Kitas, Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen sowie
Tagesmütter, die nach 1970 geboren sind, gegen Masern geimpft sein. Auch in Asylbewerber- und
Flüchflingsunterkünften müssen sowohl dort Wohnende als auch dort Tätige die lmpfung nachweisen.
Ungeimpfte Kinder dürfen in Kitas nicht aufgenommen werden, auch nicht geimpftes Personal darf in Gemeinschafts oder
Gesundheitseinrichtungen keine Tätigkeiten aufnehmen. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 2-500 Euro
Zuständig für überwachung und Bußgelder sind die örtlichen Gesundheitsämter. Eltern von Kindern, die zum Zeitpunkt
des lnkrafttretens des Gesetzes im kommenden Mäz bereits in einer Kita oder Schule sind, müssen die lmpfung bis
spätestens 31. Juli 2021 nachweisen. Diese Frist gilt auch für das Personal betroffener Einrichtungen.

Kassen übernehmen Herpes-Zoster Impfung

Liebe Patienten,

seit Mai diesen Jahres ist die Impfung gegen Gürtelrose für alle Versicherten ab 60 Jahren eine Leistung der gesetzlichen Kassen.
Personen ab 50 Jahren, die eine Grunderkrankung oder Immunschwäche haben, können die Leistung sofort in Anspruch nehmen.
Bitte sprechen Sie uns einfach bei Ihrem nächsten Besuch an.

Dr. V. Niermann und Team

Thema "Checkup"

Liebe Patienten,

wie Sie ja sicherlich bereits durch die Medien erfahren haben, kann der bisher alle 2 Jahre durchgeführte ,,Checkup" zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen seit dem 1.4.2019 nur noch alle 3 Jahre durchgeführt werden.

Dieser sog. ,,Checkup" umfasst die Bestimmung von lediglich 5 Labonverten (Triglyceride, Glucose, Cholesterin gesamt, HDL- und LDL-Cholesterin, Urinstatus und EKG).
Um lhnen eine Alternative anzubieten, haben wir für Sie ein Gesundheitsprofil zusammengestellt, welches als lndividuelleGEsundheitsLeistung (IGEL) privat zu bezahlen ist. ln diesem Profil sind folgende Laborwerte (Gholesterin, LDL- und HDL - Cholesterin, Triglyceride, Glucose, Gamma-GT, BB, Krea) sowie ein EKG enthalten.
Auf Wunsch können jederzeit weitere Laborwerte lhrer Wahl wie z.B. Vitamin D, Vitamin 812, PSA etc. bestimmt werden.

Bei Fragen hierzu sprechen Sie uns bitte an.

Masern

Liebe Patienten,

die Masern sind in Deutschland laut Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts immer noch nicht
ausgerottet. Die Stän­dige Impf­kom­mis­sion (STIKO) empfiehlt daher die 2-malige Impfung gegen
Masern, um damit eine lebenslangen Schutz zu garantieren. Bei Fragen wenden Sie sich einfach an
mich oder die Mitarbeiterinnen der Praxis.

Bedenken Sie bitte, dass ab 2020 eine Impfung gegen Masern verpflichtend wird.

Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden liegen uns am Herzen.

Deshalb helfen wir Ihnen als internistische Praxis, die ihre Patienten sowohl fachärztlich als auch haus-
ärztlich behandelt, gesund zu bleiben. Wir möchten, dass Sie sich bei uns medizinisch und auch
menschlich gut aufgehoben fühlen.

Langjährige Berufserfahrung als Fachärztin für innere Medizin und ständige Fortbildung sind die Grund-
lage unseres medizinischen Handelns. Dabei verstehen wir unter optimaler Versorgung, die Bedürfnisse
und Erwartungen unserer Patienten in unser Behandlungskonzept zu integrieren.

Wir betreuen unsere Patienten mit großem Engagement und hoher Qualität.

Sie sind uns wichtig!

Interessante Berichte aus der Welt der Medizin

(Allgemeinarzt-online)
Hypertonie: HCT nicht absetzen

Ein Rote-Hand-Brief hatte ein vermehrtes Auftreten von Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen (sog. weißer Hautkrebs) bei
mit Hydrochlorothiazid (HCT) behandeiten Bluthochdruckpatienten vermuten lassen (siehe Der Allgemeinarzt r9/zorg).
HCT ist einer der am häufigsten verschriebenen Wirkstoffe zur Behandlung der arteriellen Hypertonie . Circa 45 % der Hypertonie-Patienten
in Deutschland erhalten blutdrucksenkende Präparate, die HCT enthalten. Trotz der nun vorliegenden Daten warnen Experten der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie
ausdrücklich davor, HCT-haltige Medikamente abzusetzen. Pro Senkung des systolischen Praxis-Blutdrucks um 10 mmHg sinke auch die Sterblichkeit, und zwar um 3%.
Das relative Risiko, dass Patienten einen Schlaganfall erleiden oder eine Herzinsuffizienz entwickeln, verringere sich sogar um 30%.Die Medikamente abzusetzen sei also mit
großen Risiken verbunden, so die Fachgesellschaft.

(Allgemeinarzt-online)
Masern sind hartnäckig

Über 41.ooo Menschen in Europa sind laut Weltgesundheitsorganisation allein im 1. Halbjahr 2018 an Masern erkrankt.
Die WHO spricht von einem ,,Rekordhoch". Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2017 waren es rund
24.ooo Infektionen. Auch in Deutschland könnte die Lage besser sein, wie aktuelle Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI)
zeigen. Danach sind hierzulande 387 Menschen vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2018 an Masern erkrankt. Das sind weniger
Fälle als im Vergleichszeitraum 2017, da waren es noch knapp 8oo. Ein Grund für Euphorie sei das jedoch nicht: Seit einigen Jahren habe
es ,,keine Tendenz eines dauerhaften Rückgangs" bei der Zahl der Masernfälle gegeben, so das RKI. Stattdessen würden Jahre
mit weniger Erkrankungen von Jahren mit zum Teil,,ausgedehnten Ausbrüchen" abgelöst.

(Deutsches Ärzteblatt JG115 Heft50)
Überschüsse der Krankenkassen steigen weiter

Die Krankenkassen haben nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) seit Jahresbeginn einen Überschuss von 1,86 Milliarden Euro erzielt. Damit können sie auf Rücklagen von rund 21 Milliarden Euro zurückgreifen. Im Durchschnitt entspricht dies etwa 1,1 Monatsausgaben und damit mehr als dem Vierfachen der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und Ärzteverbände kritisierten die hohen Rücklagen bei den Kassen. Sie forderten eine Abschaffung der Budgetierung und mehr Geld für die Patientenversorgung. 2017 verzeichneten die Kassen laut BMC Einnahmen in Höhe von rund 180,6 Milliarden Euro;  dem standen Ausgaben von rund 178,7 Milliarden Euro gegenüber. Insgesamt ergab sich in den ersten drei Quartalen 2018 ein Ausgabenzuwachs von 3,8 Prozent bei steigenden Versichertenzahlen von 0,8 Prozent. Im Einzelnen erhöhten sich die Ausgaben für Krankenhausbehandlung um 2,9 Prozent, die Arzneimittelkosten wuchsen um 3,5 Prozent und die Ausgaben für vertragsärztliche Vergütung um 2,7 Prozent. Die Verwaltungskosten der Kassen erhöhten sich laut Ministerium um 5,2 Prozent.