Gelbfieberimpfung

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Das Gelbfieber zählt zu den Hämorrhagischen Fiebern. Die Ursache für Gelbfieber ist eine Infektion mit dem Gelbfieber-Virus. Man findet das Virus in tropischen und subtropischen Gebieten in Lateinamerika und Afrika. Die Überträger sind verschiedene Stechmückenarten und Affen. Die Übertragung erfolgt durch den Stich einer tag- und nachtaktiven Mücke (Aedes aegypti). Die Prophylaxe besteht in einem Schutz vor Stechmücken tags und nachts.

Die Inkubationszeit beträgt 3-6 Tage. Die Krankheitssymptome (in der ersten Phase) sind meist unspezifisch: Fieber, Gliederschmerzen, Übelkeit, Erbrechen. Die Erkrankung kann nach einigen Tagen wieder abklingen. Bei ca. 15% der an Gelbfieber Erkrankten tritt eine zweite (toxische) Phase auf, die mit multiplen Organschäden (bevorzugt Leber, Niere, ZNS, Magen-Darmtrakt) sowie inneren und äußeren Haut- bzw. Schleimhautblutungen einhergeht (schwarzes Erbrechen). Bei ca. 20% der Erkrankten verläuft die 2. Phase tödlich.

Offizielle Schätzungen der WHO nennen ca. 200.000 Erkrankungen und 30.000 Todesfälle weltweit jährlich. Der Nachweis einer Gelbfiebererkrankung ist meldepflichtig. Nach Literaturangaben entfallen ca. 90% der Infektionen auf den afrikanischen Kontinent.

Die Gelbfieberimpfung besteht aus der einmaligen Gabe eines abgeschwächten Lebendimpfstoffes. Der Impfschutz setzt bei 95% der geimpften Personen nach 10 Tagen ein und hält mindestens 10 Jahre an. Der Impfstoff kann ab einem Lebensalter von 9 Monaten bis zu einem Alter von 60 Jahren geimpft werden; Ausnahmen sind in begründeten Fällen möglich

Einige Länder Asiens verlangen bei der Einreise den Nachweis einer stattgehabten Gelbfieberimpfung; eine Befreiung von der Impfpflicht ist im Ausnahmefall möglich.

Die Impfung und die Impfstoffe sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse und müssen von Ihnen privat bezahlt werden.

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