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Tauchuntersuchung

Patienteninformationen


Für den Tauchsport benötigt man ein Minimum an Fitness, denn ohne ein gewisses Maß an Gesundheit kann Tauchen lebensgefährlich werden. Daher brauchen Sie, selbst wenn Sie sich gesund und fit fühlen, eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung. Diese ist die Grundvoraussetzung, um eine Sporttauchlizenz nach internationalem Standard zu erwerben. Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung ist eine Präventivmaßnahme, die die Untersuchungen eines ausführlichen Check Ups unter Berücksichtigung der beim Tauchen besonders belasteten Organe – die Lunge und das Herz-Kreislaufsystem – erfüllt.

Dabei empfiehlt die Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM), die Tauchtauglichkeitsuntersuchung

• alle 3 Jahre bei unter 40-Jährigen 
• und ab dem 40. Lebensjahr jährlich durchzuführen.

Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung umfasst: 

• umfassende Befragung zur Vorgeschichte (Operationen und Erkrankungen, 
  aktuelle Medikamenteneinnahme, Tauchunfälle).
• Ganzkörperuntersuchung inkl. Ohrenuntersuchung.
• Ruhe-EKG / ab dem 40. Lebensjahr Belastungs-EKG
• Lungenfunktionsprüfung.
• Blutabnahme zur Kontrolle einer ausreichenden Anzahl von Sauerstoffträgern und
  Abwesenheit einer bisher nicht bekannten Zuckerkrankheit oder Entzündung.
• Urinteststreifenuntersuchung.

Da der individuelle Luftverbrauch von Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und Lungenfunktion abhängig ist und somit unter Tauchern stark variiert, ist eine Lungenfunktionsprüfung Teil der Tauchtauglichkeitsuntersuchung. 


EKG/Belastungs-EKG

Tauchen führt zu einer Belastung des Herzens, da die Herztätigkeit und -funktion auf die Belastung durch den Wasserdruck reagiert. Ein EKG bzw. Belastungs-EKG bei der Tauchtauglichkeitsuntersuchung klärt über die Herzbelastbarkeit auf. 

Die Dauer aller Tauchtauglichkeitsuntersuchungen beträgt ca. 60 Minuten. Die Tauchtauglichkeits-bescheinigung erhalten Sie nach der Feststellung der Tauchtauglichkeit direkt im Anschluss an die Untersuchun